Vom Roten Ball bis hin zu Revolverheld

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Diese Woche wurde an der DSKL ein Projekt zu Stande gebracht, das den Austausch zwischen Einheimischen und Schülern der DSKL förderte. Ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel.“ Basierend auf der Grundidee gemeinsam einen deutschen und einen malaiischen Song zu erarbeiten, stand jedoch der Austausch zwischen den Schülern währenddessen im Vordergrund.

Der „choir exchange“ fand in der letzten Schulwoche statt, drei Tage fuhren neun Schüler der DSKL und zwei Lehrer, Herr Schulz und Herr Lübke, als Begleitung mit zur Schule SMK Seri Sentosa, die Schule, die Nadine in ihrem Auslandsjahr vor zwei Jahren besuchte.

Dort wurden wir herzlichst vom Schulchor empfangen. Nach einer Führung durch das beeindruckend große Schulgebäude mit seinen zehn Stockwerken und zehnmal so vielen Schülern wie wir hier an der DSKL sind, begann die Arbeit.

Wir arbeiteten an „Bunyi Gitar“ und „Halt dich an mir fest“. Die deutsche Aussprache war eines der Hindernisse, die wir überwinden mussten. Das deutsche „Z“ stellte sich für die malaysischen Schüler genauso schwierig dar, wie für uns die chinesischen Zungenbrecher.

Das Highlight der Woche war die Präsentation am Donnerstag, den 22. Juni 2017 unserer erarbeiteten Songs, wofür die malaysischen Schüler extra an die DSKL kamen. Nach vier erlebnisreichen gemeinsamen Tagen fiel die Verabschiedung umfangreicher aus als vielleicht zu Beginn des Projekts erwartet.

Fotos 

Text: Nadine Schärmann und Anna Grünewald
Fotos: Gregor Hornig

Ausflug der 4. Klasse zum FRIM

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Am Mittwoch, den 14.06.2017 unternahm unsere Klasse einen Ausflug in das „Forest Research Institute Malaysia“, kurz FRIM.

In den Wochen zuvor beschäftigten wir uns intensiv mit dem Thema Wald. Im Sachunterricht wurde eine Werkstatt zum Thema Wald allgemein sowie eine speziell zum Thema Regenwald bearbeitet. Auch im Deutschunterricht spielte das Thema eine zentrale Rolle – wir lasen die Ganzschrift „Ronja Räubertochter“. Auch hier steht das Erlebnis „Wald“ im Vordergrund.

Um nun das Gesehene, Gelesene und Gelernte auch mit allen Sinnen zu erleben zogen wir los, um den Regenwald zu erkunden. Dort angekommen erwartete uns unser sehr netter Führer. Er würde uns den Wald zeigen, hier und da unser bereits vorhandenes Wissen testen und weiteres hinzufügen. Er führte uns mit beachtlichem Tempo ungefähr eine Stunde lang durch den Wald durch, bis nach ganz oben, wo sich der Canopy-Walk befindet. Unterwegs bestaunten wir Aufsitzerpflanzen, Brettwurzeln, riesige Ameisen, Würgefeigen, Farne, Lianen und vieles mehr…

Der anschließende Canopy-Walk bereitete allen ein immenses Vergnügen! Hoch oben in den Baumgipfeln befestigt läuft man auf einem Brett, durch Netze gehalten, und verspürt mal Höhenangst, mal Bewunderung für die herausragende Aussicht, jedoch fast immer einen Adrenalin-Flash. Gut gelaunt ging es nach dem zuvor steilen Aufstieg wieder auf der anderen Seite herunter. Zur allgemeinen Freude befand sich auf dem Weg ein Wasserfall und ehe sich Frau Rausch versah, waren fast alle schon im Wasser! Einige Schüler nahmen dabei auch gerne nasse Schuhe und T-Shirts in Kauf…

Nachdem anschließend die letzten 15 Minuten Richtung Parkplatz zurückgelegt wurden, konnte endlich das Frühstück ausgepackt werden. Allerdings mussten einige Schüler zuvor unfreiwillige Gästen an ihren Beinen entfernen: kleine Blutegel!

Dieser Ereignisreiche Ausflug wird uns allen bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben!

Fotos 

Text und Fotos: Johanna Rausch

Übernachtung im Kindergarten

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Am Freitag, den 9. Juni 2017 übernachteten 17 Vorschulkinder im Kindergarten. Aufgeregt waren sie alle und voller Vorfreude. Endlich war es soweit!

Als die Kinder um 17 Uhr im Kindergarten ankamen, wurden erst einmal die Betten gerichtet. Alle hatten Matratzen, Kissen und Decken mitgebracht und schliefen im Gruppenraum auf dem Boden. Da flog plötzlich ein Kissen durch den Raum, dann noch eines und noch eines, bis 17 Kinder und die Erzieherinnen sich in einer wilden Kissenschlacht befanden. Nach diesem Spaß sollte das Abendessen zubereitet werden. Schon im Vorfeld hatten die Kinder das Abendessen geplant und demokratisch darüber abgestimmt, was an heutigen Abend gegessen werden sollte. Auf der Speisekarte standen als Vorspeise Frühlingsrollen und Gurken, als Hauptspeise Pizza und als Nachtisch Obstsalat mit Jogurt. Nun machten sich 17 kleine Köche an die Arbeit. Pizzateig kneten, Tomatensoße rühren, Wurst, Gurken und Obst schneiden. Danach aufräumen und den Tisch für das gemeinsame Abendessen decken. Alle waren mit Freude dabei und in der Gemeinschaft, an dem schön gedeckten Tisch, schmeckte das selbst zubereitete Essen wunderbar.

Danach gestalteten wir gemeinsam ein „Feuergemälde“ mit Ölfarben. Dieses soll zur Erinnerung an die „Großen“ im Kindergarten bleiben und wird in einem schönen Bilderrahmen einen Ehrenplatz im Kindergarten bekommen. Kaum waren wir mit unserem Kunstwerk fertig, erreichte uns ein Brief vom „kleinen Flämmchen“. Wir sollten acht Aufgaben erfüllen, die alle mit Feuer zu tun hatten. So mussten wir zehn Wörter finden, in denen das Wort „Feuer“ vorkommt, einen Feuertanz tanzen, zehn Dinge nennen die ein Feuer gerne frisst, die Notrufnummer der malaysischen und deutschen Feuerwehr nennen oder den Anfangsbuchstaben von Feuer gemeinsam mit unserem Körper darstellen. Natürlich konnten wir alle Aufgaben lösen. Als Belohnung erwartete uns ein Schatz, den wir draußen im schon dunklen Garten fanden. Zum Glück hatte alle Kinder eine Taschenlampe dabei.

Nun hieß es Zähne putzen, Schlafanzug anziehen und ab ins Bett. Eine Weile wurde noch erzählt und getuschelt, bis alle müde einschliefen.
Am nächsten Morgen brachten uns die Eltern der Vorschulkinder viele leckere Sachen zum Frühstück in den Kindergarten und gemeinsam starteten wir gemütlich in den neuen Tag. Schön war`s!

Fotos

Text: Torschmied
Fotos: Torschmied, Baars

Ausflug zur Moschee Wilayah

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Unsere 4. Klasse beschäftigte sich ausführlich mit den unterschiedlichen Weltreligionen. 

Die Schüler setzten sich, aufgeteilt in Gruppen, mit den verschiedenen Glaubensansätzen und ihrer Geschichte auseinander und stellten sie sich anschließend gegenseitig vor. 

Diesen Anlass nutzten wir um die „Federal Territory Mosque“, Masjid Wilayah auf Bahasa, zu besichtigen. Sie macht ihrem Namen alle Ehre: die sogenannte „Blaue Moschee“ beeindruckt durch ihre prächtigen Farbspiele.

Wir wurden am 7. Juni 2017 sehr herzlich empfangen und wurden nach einem kurzen Begrüßungsfilm zur Geschichte der Moschee in kleine Gruppen eingeteilt. 

Zu Beginn der Führung gab es erst einmal einen kleinen unbehaglichen Moment für einige unserer Mädchen: sie sollten sich wider Erwarten einen Umhang und ein Kopftuch anlegen. Im Vorfeld wurde zwar angekündigt, dass sie das in dem Alter noch nicht zu tragen bräuchten, aber da einige schon recht groß und erwachsen ausschauen war es dennoch angebracht. Das anfängliche Unbehagen wich jedoch glücklicherweise schon bald, da unsere Begleiter uns schnell mit ihrem Vortrag in den Bann zogen.    

Die Architektur und die Geschichte der Moschee wurden spannend beschrieben und auch die Praktizierung des Glaubens wurde anschaulich dargestellt. 

Nach dieser interessanten Führung gab es für uns noch etwas zu trinken und einen kleinen Snack. Die Datteln durften hierbei im Monat des Ramadans natürlich nicht fehlen!

Alles in allem ein sehr gelungener Ausflug, den man gut und gerne weiterempfehlen kann!

mehr Fotos im Fotoarchiv

Text und Fotos: Johanna Rausch

PEKA-Vortrag


Am 7.6.2017 war PEKA im Rahmen des Biologieunterrichtes in den Klassen 9 und 11 zu Besuch.

PEKA ist eine malaysische Organisation und steht für Pertubuhan Pelindung Khazanah Alam. Es ist eine Orgainsation, welche sich für die Erhaltung des Regenwaldes in Malaysia einsetzt.

Die Arbeit in der Organisation beruht auf den Einsatz von Freiwilligen und motivierten Umweltschützern. Durch Vorträge und kleinen Aktionen versuchen sie mehr Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf den Umweltschutz zu lenken und die Wichtigkeit des Erhaltes des Regenwaldes zu vermitteln. Diese Arbeit gestaltet sich nach Aussagen PEKAs als sehr schwierig, weil ihnen oft Steine in den Weg gelegt werden. So wurde zum Beispiel die Chefin für einen harmlosen Eintrag bei Facebook für zwei Tage inhaftiert. Die Angst der Bevölkerung verhindert nach Aussagen PEKAs ein Auflehnen gegen die Politik und den Einsatz für grünere Maßnahmen im Land.

Auch macht PEKA auf Projekte aufmerksam, welche von der Politik und den Medien klein gehalten werden, wie zum Beispiel der Bau des neuen Highways, für den große Teile des Regenwaldes abgeholzt werden müssen.

Durch diesen informativen Vortrag der Mitarbeiter wurde Bewusstsein für die aktuelle Situation in Malaysia geschaffen, aber auch Hoffnung bzw. Möglichkeiten aufgezeigt, was jeder einzelne von uns machen kann, um eine bessere Zukunft zu gestalten.

Fotos 

Text und Fotos: Kim-Tina Nava

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